Bei der tiergestützten Therapie wird der heilpädagogische Anspruch nach Ganzheitlichkeit immer erfüllt. Klienten fühlen sich vom Tier angenommen und geliebt. Wahrnehmung und Motorik werden geschult.
Das Tier wird oft als Türöffner, Brückenbauer oder Eisbrecher bezeichnet. Alles meint, dass der Klient sich öffnen und von festgefahrenen Strukturen lösen kann.
Lamas eignen sich durch ihr ruhiges, bedächtiges und friedfertiges Wesen besonders gut für die tiergestützte Therapie. Sie verhalten sich distanziert und abwartend. Ihre Neugierde veranlasst sie aber doch zur Kontaktaufnahme.
Auf falsche Behandlung reagieren sie mit passivem Widerstand, also völlig ungefährlich aber effektiv. Der Mensch muss sein Verhalten anpassen, wenn er etwas erreichen will.

Foto: Moster
Förderbereiche können sein:
- Kommunikation / Interaktion
- soziale und emotionale Intelligenz / Empathie
- Selbstwirksamkeit / Selbstvertrauen
- Wahrnehmung
- Aufmerksamkeit
- Motorik / Körpergefühl
- Raumorientierung
- Regeln / Reihenfolgen
Kosten:
1 Therapiestunde (45 min.) 30.- €
Die heilpädagogische Förderung wird in der Regel als Einzelförderung durchgeführt und sollte über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.
Susanne Ott